WILDWUCHS

Aktuelles

 

 

RELATIONS

im Rahmen des Kunstprojekts "re:mind re:wind"

Stadtgalerie dia:log Kufstein

 

mariamaria (Künstlerduo Ilona Rainer Pranter& Eva Eichinger) (AT)
Linda Steiner (AT)
Jana Thomová (CZ)

 

Vernissage: Fr, 17.4. - 19h

 

Begrüßung: Gerlinde Richter-Lichtblau - Stadtgalerie dia:log

Zur Ausstellung spricht: Juliana Mayr - B.A. Kunstwissenschaft

Musikalische Einführung: Lisa Schamberger (D) - Gesang & Akkordeon

 

Im Rahmen des Kunstprojekts 2026 “re:mind re:wind” von Kunstkollektiv Wildwuchs

 

Ausstellungsdauer: 18.4. - 23.5.2026
Öffnungszeiten: Di, Do, Fr: 15 bis 18 Uhr / Sa: 10.30 bis 13 Uhr

 

Wie treten wir in Beziehung - zur Kunst, zur Natur, zu uns selbst und zueinander?
Vier KünstlerInnen im Dialog zum Thema Beziehung und Verbindung - Rauminstallationen, Skulptur, Malerei, gemeinsame Kunstarbeiten

Die Ausstellung RELATIONS bringt unterschiedliche künstlerische Positionen zusammen, die dieser Frage mit Neugier, Präzision und sinnlicher Tiefe nachspüren.

Jana Thomová (CZ) erkundet die geometrischen Ordnungen der Natur und übersetzt sie in Objekte, die zwischen Regel und Intuition schwingen.

Linda Steiner (AT) begibt sich in den Wald der gesellschaftlichen Strukturen - ihre Figuren kämpfen, suchen, bestehen.

Das Künstlerinnenduo mariamaria (AT), bestehend aus Eva Eichinger & Ilona Rainer-Pranter hingegen lenkt unseren Blick und unsere Schritte, um zu fragen: Wie erfahren wir Kunst überhaupt?

Musikalische einfühlsame Begleitung der Klangkünstlerin Lisa Schamberger aus Bayern mit Gesang und Akkordeon spürt sie den Relations nach und lässt sie auf spontane musikalische Weise anders erleben - Gesang, Akkordeon

 

Zum Thema der Ausstellung

Die Ausstellung bilden den Auftakt eines Jahreskunstprojekts des internationalen Kunstvereins K.K. Wildwuchs, mit dem Jahresthema „Re:Mind- Re:Wind“.
Das Kunstprojekt befasst sich mit der Frage der Erinnerung und der Gewohnheiten, Rituale und Möglichkeiten der Veränderung hinzu neuer Lernfähigkeit und zeitgemäßem Erleben. Können wir Menschen dies erfassen und wie gehen wir damit um, wie weit geht unsere Erneuerungs- und Lernfähigkeit? Essentielles auf den unterschiedlichsten Ebenen kommt zur Sprache und wird mit Lust und Freude in Frage gestellt: Ressourcen ebenso wie Räume, Beziehungen, Gewohnheiten und Gebräuche und vieles mehr.
Das Projekt wird an mehreren Spielorten im In- und Ausland stattfinden und in Form von Ausstellungen, Interaktionen im öffentlichen Raum, einem Symposium mit bildnerischen, aber auch darstellerischen Anteilen wie Performance und interaktiven Raum-Environments und Workshops durchgeführt werden.
(Linda Richter-Lichtblau)

 

 

 

 

 

 

ÜBER WILDWUCHS COMPANY

 

Gegründet 2002 von dem Künstlerpaar Werner F. Richter und Gerlinde Richter-Lichtblau, mit gleichgesinnten Künstler*innen aus dem In- und Ausland als Künstlergruppe INTERACT, später Kunstkollektiv Wildwuchs, nunmehr WILDWUCHS COMPANY.

 

WILDWUCHS COMPANY versteht sich als offene Gruppe von Künstlern verschiedener Sparten sowie Menschen, die an Neuorientierung von Lebensstrukturen arbeiten- von Philosophen bis zu sozial und ökologisch Tätigen oder bewusster denkenden und handelnden Menschen.
Es geht um die Auffassung eines erweiterten Kunstbegriffs, der Kunst nicht vom Leben des Individuums trennt, sondern sich den Willen zur gesellschaftlichen Veränderung durch prozessorientiertes kreatives Handeln zum Ziel erklärt hat, also das Verständnis von Kunst als Soziale Plastik.
Hier handelt es sich künstlerische Forschungsarbeit mit der Absicht, allgemeine und persönliche Lebensumstände kritisch zu hinterfragen. Letztlich zählt aber nicht die Kunsttheorie, sondern die Ermöglichung der Praxis.
In einer globalen Zeit des Wertewandels kann Kunst Vieles sein und neue Denk- und Lebensformen ermöglichen und erproben.
Als Künstler wollen wir uns nicht von einem wachstums- und konsumorientierten System benutzen und ausbeuten lassen, sondern vielmehr In-Fragestellungen auf individueller, persönlicher als auch auf globaler Ebene zum Thema machen und spielerische Gegenmodelle entwickeln.
Uns geht es nicht mehr um Starkult von Kunst und Künstlern, sondern darum, Kunst in Lebensprozesse zu integrieren.
Abseits von Kunstmetropolen, in der sogenannten Provinz lebend, wollen wir gegen provinzielles Denken und Handeln agieren und die Menschen ansprechen und involvieren.
Es ist an der Zeit sich neu zu positionieren und es braucht künstlerische Prozesse, um dies zu beginnen.
Seit nunmehr 20 Jahren ist Kunstkollektiv Wildwuchs nun auf dieser Ebene mit jährlichen Kunstprojekten tätig. Unsere Mitglieder formieren sich immer wieder neu, wichtig ist die inhaltliche Ausrichtung.
Alle Mitglieder, ob temporär oder dauerhaft, arbeiten in Selbstverantwortung mit am gemeinsamen Prozess.
WILDWUCHS COMPANY ist seit 2002 tätig in der Organisation von „Symposien der anderen Art“
Dies umfasst prozesshafte und forschungsorientierte Kunstaktionen, Performance, Land-Art, Soziale Plastik an ungewöhnlichen Orten, ob im Naturraum, im öffentlichen Raum und an außergewöhnlichen Orten.
ökosoziale Kunstprojekte, Symposien der anderen Art
Teilnahme an mehreren internationalen Forschungsprojekten für interaktive Kunstprozesse
Lasam- Smak- Frankreich,
Zwischenraum für Holofaktische Gestaltung-Wien etc.
temporäre Gruppenarbeiten in sozialem oder ökologischem Kontext
z.B. Gruppe 'Ungehindert frei',
Gruppe Wirtschaftswunder, Gruppe Wildwuchs

 

Symposien der anderen Art, Projekte:

2001 „Die Helle Not“- Kunst+ Artenschutz-Projekt- HS Wattens
2002 „Ungehindert frei“ – Haus der Begegnung
2003 „Kunst-Berge“ – Karrösten, Symposium im Rahmen der Agenda 21
2004 „Von Innen nach Außen“ – Imst
2005 „Zugluft-Frischluft für Imst“ – Imst
  „Wiesen und Wesen“- ökosoziales Kunstprojekt- Imst-SOS-Kinderdorf, Gurgltal
  Film- „Kult-Ur-Land-Schaft-Gurgltal
2006 Junge Kunst- wohin?“ - Imst + Hall i. T.
2007 „Schnittstelle- Spurwechsel“ - Halltal + Hall. i.T.
2008 „Spurwechsel- Babylon“ - Hall i.T.- Münzerturm
2009/2010 „Wildwuchs 1“ Halltal - St. Magdalena
2010 „Wildwuchs 2- Salz der Erde“ Halltal - St. Magdalena
2011 „Wildwuchs 3 - Werte- Wandel“- Halltal - St. Magdalena
  „Babylon-Vertikale Positionen“ – Hall Münzerturm
2012 „Zwischenstation Sehnsucht“- Jahresprojekt- Pillberg, Innsbruck
2013 „Wunder +Wunden“- Jahresprojekt – Innsbruck, Haus der Begegnung
2014 „Trans-Form“- Jahresprojekt – Innsbruck
2015 „Trans-Form / Experience“ - Jahresprojekt Innsbruck
2016 „Licht-Blicke-Zwischentöne“ – Innsbruck, Schwaz
2017 „Mut-Willig“ – Jubiläum K.K. Wildwuchs -15 Jahre-Innsbruck, Schwaz
2018 Art ATTac- Straßenperformance in Kooperation mit EU-Projekt Magic Carpet
  Kunstprojekt „MutWillig - GegenLicht“ Haus der Begegnung
  Ausstellung + Galerie Unterlechner, Schwaz
2019 Kunstprojekt Aus: Rasten-Symposium- Haus der Begegnung
  Performance Aktionen –Burgdorf- SZ / Toulouse, Aubenas, Le Mas d`Azil- FR
  Performance Aktionen- Atemnot + Grenz-Wertig –Kufstein
  Performance –Strafiato + Aus:Rasten- Gnadenlose Empathie- Innsbruck
  Ausstellung- Galerie Unterlechner ,Schwaz
2020 Kunstprojekt- Wir ernten,was wir säen-Symposium-Haus der Begegnung
2021 Kunstprojekt- Wir ernten, was wir säen - Die Suppe auslöffeln
  internationales Kunst-Symposium Frankreich, Mas d' Azil – Org. Caza d'Oro
  Symposium - Innsbruck-Haus der Begegnung

 

Für Organisation+Text verantwortlich - Werner F. Richter / Gerlinde Richter-Lichtblau
Gründungsmitglieder von Verein Interact und K.K. Wildwuchs

 

 

 

 

Wildwuchs Company

 

versteht sich als offene Kunstplattform mit vielfältigen Aktivitäten, deren Ziel es ist, einen erweiterten Kunstbegriff zu leben und zu vermitteln.
Dazu gehört vor allem, Kunst in Beziehung zu ungewöhnlichen Orten zu setzen, vielfach im öffentlichen Raum und Naturraum, und somit Bewusstsein für einen Erweiterungsprozess von Kunst auf unser aller Leben zu schaffen. Hierbei ist uns wichtig, Kunstformen übergreifend zu verbinden und auf das soziale Umfeld eines Ortes einzugehen.
Ziel ist es, die interaktive Beteiligung an den jeweiligen Aktionen anzuregen d.h. Kunst als offenen Prozess, der auf Aktuelles und Kritisches eingeht, für alle greifbar und erfahrbar zu machen.
Wir verstehen diesen Prozess als Forschungs- und Transformationsarbeit.

Es geht immer ums Ganze!
für Vielfalt der Kunstformen

für Wachstum in prozesshaften Rhythmen

für Vielfalt als Gemeinsamkeit

für Gestaltung von gemeinsamen Spielwiesen

für kritische Positionen

für Umsetzung in Eigenverantwortung

für Durchleuchtung von Grundmustern der individuellen Kunstwahrnehmung

für gesellschaftlichen Wandel durch Kunstprozesse

 

„Wir müssen wieder nach unten, zu den Tieren und Pflanzen, zur Natur selbst und wir müssen wieder nach oben –zu den Engeln, Heiligen und Geistern in Beziehung treten!“
(Joseph Beuys aus “ Wir retten uns Menschen“)